Wochenausblick: Spannende Handelswoche
in diesen Tagen kommt der Finanzbereich nicht zur Ruhe. Ob in den USA oder bei uns in Deutschland: Die positiven Meldungen in diesem Sektor sind dünn gesät. Hingegen gibt es immer mehr Bankenpleiten – vor allem in den USA. So mussten in den vergangenen Tagen drei Regionalbanken aus Florida, Maryland und Utah Konkurs beantragen. Durch den Einlagenschutz sind die Kundeneinalgen von mehr als 800 Mio. Dollar abgesichert. Doch zeigen diese Konkurse, die akute Schwäche des US-Finanzsektors. Seit Jahresbeginn sind somit schon sechs Banken in Konkurs gegangen. 2008 gab es insgesamt 25 Bankenpleiten.
Aber wie gesagt, es gibt sie die positiven Meldungen: So will die Deutsche Bank, laut einer Meldung des „Focus“ ein Zeichen gegen die Krise setzen. So sollen die Bonuszahlungen der Mitarbeiter für 2008 um rund 60% gekürzt werden. Dabei geht es vor allem den Verlustsparten an den Kragen, die mit überproportionalen Kürzungen rechnen müssen. Sollte das tatsächlich so umgesetzt werden, wäre das ein wirklich positives Zeichen der größten Deutschen Bank.
Zusätzlich konnte die Commerzbank eine unbesicherte Anleihe im Volumen von 1,5 Mrd. Euro am Markt platzieren. Laut Commerzbank lag das Ordervolumen sogar bei 5,7 Mrd. Euro. Der Zinssatz für die neue Anleihe liegt bei 5% und bietet damit einen anfänglichen Zinsvorteil von 210 Basispunkten zu den Mid-Swaps. Doch was nützte dieser Silberstreif ganz aktuell der Commerzbank: Die Aktie hat dennoch weiter kräftig an Boden verloren.
Wenn also die Basis bei den Unternehmen weiterhin schwach und die Stimmung an der Börse weiter negativ ist, stellen doch Staatsanleihen eine gute Alternative dar? Auf den ersten Blick ist das auch so, denn Staaten können nicht pleite gehen – oder etwa doch? Was war denn mit Argentinien im Jahr 2001? Wie immer kommt es also auch bei dieser Anlageklasse auf die richtige Auswahl an, denn die Finanzkrise hat auch schon bei Staaten ernste Spuren hinterlassen. Ich erinnere hier nur an Island. Mein Kollege Günter Hannich erklärt Ihnen heute den Reiz von Staatsanleihen in diesen turbulenten Zeiten.
Der Wochenauftakt brachte bereits die ersten News. In Japan ist der Tankan-Bericht veröffentlicht worden. Am Nachmittag folgen aus den USA der NY Empire State Index, die Angaben zu den Kapitalmarktzuflüssen und zur Industrieproduktion sowie Angaben zur Kapazitätsauslastung.
Der Dienstag steht dann ganz im Schatten der amerikanischen Notenbanksitzung. Erwartet wird eine weitere Zinssenkung. Diese dürfte dann den Euro weiter kräftigen. Doch auch die Zahlen zum Verkauf neuer Häuser, zu den Verbraucherpreisen sowie zu den Realeinkommen werden genauso erwartet, wie die Quartalsergebnisse von Adobe Systems und Best Buy.
Zur Wochenmitte gibt es aus den USA die Öl-Lagerbestände. Ferner gewähren Norddeutsche Affinerie, General Mills und Nike einen Einblick in die Bücher.
Der Donnerstag wird dann neben dem ifo-Geschäftsklimaindex auch noch Wirtschaftsnachrichten in Form von den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, des Philadelphia Fed Index und der Frühindikatoren bringen. Die Vierteljahresergebnisse von Oracle und FedEx dürften auch Auswirkungen auf die Papiere der Mitbewerber hierzulande haben.
Am Freitag wird noch immer keine vorweihnachtliche Ruhe einkehren. Mit dem dreifachen Hexensabbat könnte es vielmehr zu deutlichen Sonderbewegungen kommen. Zusätzlich stehen die Erzeugerpreise hierzulande auf der Agenda.
Der Wochenauftakt brachte bereits die ersten News. In Japan ist der Tankan-Bericht veröffentlicht worden. Am Nachmittag folgen aus den USA der NY Empire State Index, die Angaben zu den Kapitalmarktzuflüssen und zur Industrieproduktion sowie Angaben zur Kapazitätsauslastung.
Der Dienstag steht dann ganz im Schatten der amerikanischen Notenbanksitzung. Erwartet wird eine weitere Zinssenkung. Diese dürfte dann den Euro weiter kräftigen. Doch auch die Zahlen zum Verkauf neuer Häuser, zu den Verbraucherpreisen sowie zu den Realeinkommen werden genauso erwartet, wie die Quartalsergebnisse von Adobe Systems und Best Buy.
Zur Wochenmitte gibt es aus den USA die Öl-Lagerbestände. Ferner gewähren Norddeutsche Affinerie, General Mills und Nike einen Einblick in die Bücher.
Der Donnerstag wird dann neben dem ifo-Geschäftsklimaindex auch noch Wirtschaftsnachrichten in Form von den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, des Philadelphia Fed Index und der Frühindikatoren bringen. Die Vierteljahresergebnisse von Oracle und FedEx dürften auch Auswirkungen auf die Papiere der Mitbewerber hierzulande haben.
Am Freitag wird noch immer keine vorweihnachtliche Ruhe einkehren. Mit dem dreifachen Hexensabbat könnte es vielmehr zu deutlichen Sonderbewegungen kommen. Zusätzlich stehen die Erzeugerpreise hierzulande auf der Agenda.
